Let’s Shoot #14: Mosin Nagant M91/30 PU Sniper Erklärbär

Geschrieben von – 12. Mai 2013

Heute geht es um mein kürzlich erstandenes Mosin Nagant M91/30 Scharfschützen-Gewehr. Es wurde 1936 gebaut und ist mit “SA” (finnischer Nagant) gestempelt. Das PU Zielfernrohr stammt aus dem Jahre 1943 und das Gewehr ist eine nummerngleiche Fälschung wie es aussieht.
Trotzdem mag ich das Mosin Nagant sehr, es eine schöne Waffe im Kaliber 7,62x54R.

Zwei Videos zur Abzugsoptimierung:
http://www.youtube.com/watch?v=7RlsxqR_keM
http://www.youtube.com/watch?v=f4zB2MQ51UU

(253x gelesen)

Mosin Nagant PU Sniper

Geschrieben von – 12. Mai 2013

Mal ein paar andere Bilder… von meinem Mosin Nagant M91/30 PU Scharfschützengewehr. Die Waffe war das Standard Infanteriegewehr der roten Armee im zweiten Weltkrieg. Das vorliegende Exemplar ist eine finnische Beutewaffe, das Baujahr 1936.

nagant_9 nagant_8 nagant_7 nagant_6 nagant_2 nagant_3 nagant_4 nagant_5 nagant_1

(276x gelesen)

Die Partei der Schreihälse?

Geschrieben von – 6. Mai 2013

Mein Engagement bei den Piraten habe ich in den letzten Monaten immer weiter zurückgefahren. Mangels Alternativen (auch für Deutschland) bin ich zwar noch zahlendes Mitglied der Partei, aber die Lust auch nur irgendetwas für diese Partei zu machen, ist mir vergangen – und vergeht mir immer mehr. Die Piraten haben sich zu einer Partei entwickelt, die von Schreihälsen dominiert wird. Diese Gruppe besonders lauter und dominanter Menschen spült Themen nach oben, die zwar für sie selbst unglaublich wichtig sind, aber die breite Masse wohl eher wenig interessieren.

Leider werde ich noch immer von Menschen auf die Partei angesprochen, vorzugsweise auf “aktuelle Themen”, die in der Presse auftauchen: Genderpopender, Buvo, interner Streitigkeiten, Beleidigungen, Rechte und Linke Spinner, dieses Zeugs halt. Offenbar interessieren sich viele Menschen nicht mehr für die eigentlichen Ziele der Partei; Bürgerrechte, direkte Demokratie, Urheberrechtsreform, unsere Kernthemen fragt keiner ab. Kein Wunder, wenn diese Themen nicht in der Öffentlichkeit stehen. Meine übliche Reaktion auf diese Fragen: Ein resigniertes Schulterzucken. Ich weiß wirklich nicht, was ich dazu zu sagen soll, weil ich es ja selbst nicht verstehe.

Heute war auch wieder so ein Tag, wo unnötiger Mist vom Spiegel aufgegriffen und breitgetreten wurde: Bernd Schlömer hat irgendetwas zur Presse gesagt, was irgendwelchen Piraten in Hessen nicht gefiel. Die mussten dann prompt ein Foto veröffentlichen, auf dem sie Bernd Schlömer den Mittelfinger zeigen. Wie erwachsen, wie konstruktiv. Und ein so positives Signal an die potentiellen Wähler. Von außen betrachtet sieht es leider oft so aus, als zöge die Piratenpartei tatsächlich Menschen mit asozialer Kernkompetenz an, obwohl das z.B. auf Parteitagen meiner persönliche Erfahrung nach überhaupt nicht so ist.

Ich vermute, dass es einigen Piraten im Moment ähnlich geht wie mir und sich ebenfalls vorsichtig auf Abstand begeben haben. Mal sehen was der Bundesparteitag am nächsten Wochenende bringt. Da wird sich zeigen, wie sich die Piraten programmatisch entwickeln und ob die Schreihälse inzwischen auch auf den Parteitagen so laut wie im Netz sind.

Und vielleicht können wir nach dem Wochenende auch endlich wieder mit Themen durchstarten, als einen Fail nach dem Anderen in den Medien zu platzieren.

(440x gelesen)

Nochmal zur Drosselkom bezüglich der Traffic-Kosten

Geschrieben von – 3. Mai 2013

Die Telekom argumentiert ja unter anderem damit, dass sie den Traffic begrenzen müssen, da dies ja so kostenintensiv sei. Ich sage: Das ist Bullshit. Warum? Ganz einfach: Mein privater Webserver, auf dem ich eine Vielzahl von Projekten hoste, steht im Rechenzentrum des sehr erfolgreichen und beliebten Hosting-Anbieters Hetzner – kein Unbekannter in der Branche. Ich habe das kleine Modell für rund 50 Euro pro Monat. Ungefähr den gleichen Betrag bezahle ich für unseren 16.000er DSL Anschluss + Telefon + T-Entertain.

Die Telekom will nun den Traffic der 16.000er Anschlüsse auf 75 Gigabyte im Monat beschränken, danach wird auf 384 KBit/s gedrosselt. Wer mehr will darf zahlen. In meinem letzten Beitrag habe ich bereits dargelegt, dass dies gerade für Familien mit mehreren PCs in den Haushalten zum Problem werden wird.

Auch beim Hoster Hetzner ist Traffic ein Thema und im Hosting-Bereich ist das Drosseln der Anbindung beim Erreichen einer gewissen Obergrenze durchaus üblich. Nur liegt diese Größe wesentlich höher und die Drosselung ist nicht so heftig.

Hier ein konkretes Zitat zu meinem kleinen Server-Paket bei Hetzner: “Bei einer Überschreitung von 10.000 GB/Monat wird die Anbindung auf 10 MBit/s reduziert [...]“, schreiben sie auf ihrer Internetseite.

Ich darf also 10 Terabyte *sic* Traffic verbraten, bevor die Anbindung des Servers von 100 Mbit/s auf 10 Mbit/s gedrosselt wird. 10 Terabyte. TERABYTE! Und das darf jeder kleine Server, der bei  denen im Rechenzentrum steht. Die größeren Pakete haben natürlich ein noch höheres Volumen.

Und die Telekom will ernsthaft mit Traffic-Kosten argumentieren? O rly?

Letztendlich geht es der Telekom meiner persönlichen Meinung nach ausschließlich darum zusätzliche Einnahmequellen zu generieren. Und das zum Großteil nicht über die Kundenverträge, sondern über Sonderverträge mit Webanbietern, die viel Traffic erzeugen. Wenn der Traffic des Anbieter nicht auf das Kundenvolumen angerechnet werden soll, dann muss der Anbieter zahlen. Und die Großen werden Zahlen, denn Traffic ist gleichbedeutend mit Geld verdienen.

Das ist ein ganz klassischer Bruch mit der Netzneutralität.

Fazit: Wir werden kündigen und versuchen uns über unseren Vermieter und Unitymedia einen Zugang zum Kabelnetz legen zu lassen. Laut Auskunft eines Unitymedia Mitarbeiters ist dies relativ kostengünstig machbar.

(477x gelesen)

Die Telekom-Drossel trifft Familien, nicht die “Filesharer”

Geschrieben von – 24. April 2013

Früher bedeute das Wort “Flatrate” soviel wie “alles inklusive”. Ich bezahle einen festen Betrag und dafür kann ich eine bestimmte Leistung ohne Einschränkungen nutzen. Die Telekom definiert diesen Begriff derzeit neu. Im Sinne der Telekom soll Flatrate nicht mehr bedeuten, dass “alles inklusive” ist, sondern das bei erreichen einer bestimmten Volumengrenze die Übertragungsgeschwindigkeit auf Steinzeit Niveau reduziert wird. Die Meisten halten das für eine ziemlich dämliche Idee von der Telekom und regen sich entsprechend auf. Einige halten die neuen Volumen-Flatrates (*sic*) der Telekom allerdings auch für gerechtfertigt, denn 75 GB Traffic bei einem 16K DSL, erreichen ja so oder so nur Filesharer (auch *sic*).

Dies muss ich in großer roter Fettschrift strikt verneinen.

Die Drossel der Telekom trifft vornehmlich nicht die Filesharer, sondern Familien.

Unser Haushalt ist da das beste, wenn auch etwas extreme Beispiel.

Wir sind zu acht (in Zahlen: 8). Die beiden Jüngsten Kinder haben noch keinen eigenen PC, aber alle anderen in der Familie. An unserem 16 Mbit DSL Anschluss von der Telekom hängen also 6 PCs und natürlich auch diverse Smartphones. Unser Router zeigt ein monatliches Traffic-Volumen von 250 GB an. Wir sind keine “Filesharer” oder “Torrent-Freaks”, sondern ganz normale Internet-Nutzer. Die älteren Kinder bewegen sich – wie ich selbst auch – viel auf YouTube, spielen Minecraft, unterhalten sich mit Freunden über VoIP, Facebook, Twitter und Co. Was man halt so macht im Internet – als normaler Nutzer.

Hinzu kommt, dass ich zwei Tage die Woche im Homeoffice arbeite. Über eine gesicherte VPN Verbindung bin ich dann “virtuell” in der Firma, was natürlich ständigen Datenverkehr zwischen meinem PC und dem Firmennetzwerk verursacht. Ich hab es gestern mal festgehalten: Es sind in 8 Stunden ca. 2 GB Traffic die durch die Heimarbeit anfallen. Ich hätte nicht gedacht, dass tatsächlich so viel Datenverkehr stattfindet. Und das genau ist auch das Problem!

Wir denken oft noch in Traffic-Dimensionen von vor 5 Jahren, aber das Internet hat sich verändert. Die Inhalte haben sich verändert. Dadurch, dass vielen Menschen nun eine relativ hohe Bandbreite zur Verfügung steht, ist auch die Dateigröße der Inhalte gewachsen. Was vielen wohl noch nicht klar ist: Wenn ihr euren 16.000 DSL Anschluss ca. 10 Stunden voll ausreizt, dann sind die 75 GB durch. Ja richtig, nur 10 Stunden, danach surft ihr mit Steinzeit-Internet.

Ich muss mich wenn ich so einen scheiß Tarif buche also wieder entscheiden, ob ich ein YouTube Video wirklich in normaler Qualität ansehe, oder doch lieber im Grobpixel-Format, damit nicht so viel Traffic verbraucht wird – obwohl ich einen “Breitband Anschluss” habe. Ein ähnliches Verhalten kenne ich noch aus den Anfangszeiten des Internets. Da überlegte man sich auch immer genau was runtergeladen wurde, weil Flatrates gab es damals noch nicht. Das war so Anfang der 90er – also vor 20 Jahren. Mit “Flatrate” hat das NICHTS aber auch GAR NICHTS mehr zu tun.

Telekom Tarife ab 2016

Quelle: http://t.co/VHsE7fXfGJ

Aber mal zurück zum Traffic den Familien verursachen.

Bei uns ist es so, dass 6 PCs ca. 250 GB pro Monat verursachen.  Das sind pro PC etwa 40 GB. Selbst eine kleine Familie, die nur aus 3 Personen besteht, kommt so sehr schnell über die Grenze von 75 GB Traffic bei einem 16.000er DSL. Umgerechnet in Zeit: 2/3 des Monats surft die Familie mit normaler Geschwindigkeit, das restliche Drittel nur noch mit einer gedrosselten Anbindung, die eine Nutzung von YouTube und anderen “datenintensiven” Diensten unmöglich macht. Für Familien ist die Telekom-Drossel daher der Super-GAU. Und dazu kommt noch ein geographisches Problem.

Nehmen wir mal an, wir wären mit der Drossel einverstanden und wir wollten um nicht gedrosselt zu werden auf ein besseres Angebot wechseln. Vielfach ist dies gar nicht möglich, weil die Telekom den Netzausbau verpennt hat. Wir sind auch hier wieder bestes Beispiel: Wir wohnen ca. 100 Meter vom Ortskern entfernt, doch diese geringe Distanz reicht aus, dass wir nichts besseres als einen 16.000 DSL Anschluss bestellen können. Also selbst wenn wir den Tarif wechseln wollten, um ein größeres Traffic Volumen zu haben, ist uns das überhaupt nicht möglich. Was die Telekom da abziehen will ist familienpolitisch betrachtet absolut rückwärts gewandte Kackscheiße!

tl;dr

Wenn ihr über das Thema sprecht, dann sprecht nicht über Filesharing oder so einen scheiß, sondern denkt bitte an die Familien in Deutschland. Denn die Familien sind die hauptsächlich leidtragenden dieser verqueren Tarifregelungen seitens der Telekom, die – ähnlich wie die aktuelle Politik – die Lebenswirklichkeit der Kunden offenbar nicht mehr versteht.

Von der Sache mit der Netzneutralität mal ganz ab.

(1223x gelesen)

Let’s Shoot #13: Fun mit einem Mauser 98 + ZF41 @ 100 Meter auf dem GRA Treffen in Wiesloch

Geschrieben von – 9. April 2013

Letztes Wochenende war in Wiesloch im Rahmen einer offenen Schießveranstaltung das erste Treffen der German Rifle Association. Viele GRA Mitglieder und Sympathisanten waren vor Ort und wir haben jede Menge gequatscht, gelacht und einen schönen Tag gehabt.

Kurz vor Ende der Schießzeit haben wir uns dann noch mit einigen Mannen auf den 100 Meter Langwaffenstand verkrümelt um Remington 700, Howa 1500 und zwei alte Ordonnanzgewehre zu schießen. Dies hier ist ein kurzes Video darüber.

Das Mauser 98 war dabei etwas ganz besonderes: Es war mit einem originalen ZF41 ausgestattet, das Michael (Team GRA) von seinem Opa geerbt hat. Sowas ist etwas ganz besonderes.

Eine Ehre damit zu schießen. :-)

Nächstes Treffen: 08.06.2013 in Braunfels.

Lust zu schießen? Dann melde dich!

(461x gelesen)