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Review: Beretta Cx4 Storm 4,5mm Co2 Fun-Shooter

So 22 Apr. 12 # Permalink

Die Beretta Cx4 Storm

Am Samstag morgen ist endlich mein Paket mit dem Beretta Cx4 Storm Co2 Luftdruckgewehr angekommen. Ich war sehr erfreut, weil ich lange warten musste, bis ich mir diesen ganz besonderen Freizeit-Shooter gönnen konnte. Ich nehme es direkt vorweg: Die Cx4 Storm macht einen heiden Spaß – ein 30 Schuss Blowback-Halbautomat ist einfach mal ein völlig anderes Luftgewehr. Und aus genau diesem Grund habe ich mir die Beretta auch gekauft.

Ich habe das Set mit 4x32TriTac Zielfernrohr, Zweibein, Schalldämpfer und Picatiny-Montage bei Sportwaffen Schneider gekauft – gibt’s natürlich auch in den einschlägigen anderen Shops, aber Schneider hat bereits meinen Altersnachweis, deswegen bestelle ich immer dort.

Was bei Schneider nicht steht: Die Beretta Cx4 Storm wird in einem Plastikkoffer geliefert, was ich sehr praktisch finde, denn so spare ich mir den Kauf eines weiteren Futterals. Im Lieferumfang enthalten ist neben dem oben genannten Zubehör auch noch eine 88 Gramm Co2 Kapsel, die das Geschoss auf ca. 170 m/s beschleunigt (7,5 Joule). Eine Kapsel reicht für 200 bis 300 Schuss. Die Montage des Zubehörs ist kinderleicht und in 5 Minuten erledigt.

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#FLAUSCH

Fr 20 Apr. 12 # Permalink

Im Moment läuft es bei uns NRW Piraten ziemlich gut. Zwei erfolgreiche Parteitage, ALLE 128 Direktkandidaten sind von den Kreiswahlausschüssen zugelassen worden, wir haben eine tolle Landesliste und der Wahlkampf ist unter den gegebenen eher schlechten Umständen durchaus akzeptabel.

Auch hier im Märkischen Kreis geht’s gut ab, gestern war ich bei Radio MK, Anfang Mai habe ich zwei Podiumsdiskussionen, auf die ich mich bereits freue und richtig schön ist, dass die aktiven Piraten hier im Kreis stetig immer mehr werden. Im Vergleich zur Wahl 2010, wo es an allen Ecken und Enden an Resourcen mangelte, ist es diesmal leider geil. ”Leider”, weil es natürlich auch anstrengend ist, aber wir haben eine historische Chance: In NRW in den Landtag einzuziehen. Und zum ersten Mal in einen Landtag einziehen, das geht eben nur einmal.

Wir können ein deutliches Signal an die Politik senden: Eure Fraktionszwanghinterzimmertopdownpolitik braucht ein Update. Freiheit statt Angst, mehr Demokratie wagen, maximale individuelle Freiheit bei größtmöglicher Chancengleichheit. Ich will einen Staat, der mich nicht betüddelt, nicht bevormundet, sondern mich und meine Stimme ernst nimmt. So wie wir es bei den Piraten leben – gleiches Recht für alle.

Und weil die Piraten bereits Dinge ändern, obwohl wir im Moment in “nur” zwei Landesparlamenten vertreten sind, einfach mal ein dickes #FLAUSCH an alle Piraten da draußen. Rock on! Wir sind auf dem richtigen Weg. Und am 13. Mai p0wnen wir in NRW.

Auch meine Katze flauscht euch hart!

Liebe Neu-Piraten, wir müssen reden

Di 27 Mrz. 12 # Permalink

Am Wochenende wurde auf dem Landesparteitag der Piratenpartei Bayern ein Antrag der AG Waffenrecht abgebügelt – mit genau den gleichen Argumenten, wie sie immer von SPD, Grünen und Linken genannt werden. Der Antrag wurde von der AG sehr sachlich vorgetragen und klar herausgestellt, was wir Sportschützen, Waffensammler und Jäger wollen: Das Recht auf Privatsphäre, Grundrechtsschutz und informationelle Selbstbestimmung, wie jeder andere Bürger in diesem Land auch.

Ich weiß nicht, ob es an dem starken Anstieg der Mitgliederzahl liegt, aber es entsteht der Eindruck, dass viele Parteineulinge zwar zur Piratenpartei gehören, aber im Kopf noch lange keine Piraten sind. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass unsere Kernthemen bei diesem Antrag so krass verleugnet wurden. Wir haben uns doch auf die Fahne geschrieben, sachlich zu bleiben, keine Augenwischerei zu betreiben und eine Politik zu verfolgen, die sich an der Realität ausrichtet.

Es ist ja schön, wenn wir Zulauf von den Grünen haben, weil die unsere Basisdemokratie so toll finden. Es ist auch schön, dass Linke zu uns kommen, weil das BGE bzw. ReSET so töfte ist, aber liebe “Piraten” vergesst nie: Privatsphäre, Grundrechtsschutz und informationelle Selbstbestimmung, dass muss für alle Menschen in diesem Land gelten, auch für Sportschützen. Das sind unsere Kernthemen. Wer diese Themen nicht unterstützt, der ist für mich kein Pirat. Klingt komisch? Ist aber so!

Sportschützen und Jäger sind unbescholtene Bürger, sie sind sachkundig und zuverlässig. Schaut euch doch bitte die Statistiken an. Das steht es schwarz auf weiß. Leugnet nicht die Fakten und diskriminiert unser Hobby nicht, in dem ihr sagt “dann mach halt was anderes”. Das ist Verrat an den Werten der Piratenpartei. Jeder Mensch soll das Recht haben sich so entfalten zu können, wie er oder sie es möchte. Die Grenzen dieser Entfaltung wollen wir Piraten nur so weit einschränken, dass der Freiraum eines Anderen Menschen durch den eigenen Freiraum nicht beschnitten wird. Freiheit, Selbstverantwortung und Humanismus. Das ist unser Menschenbild und ich glaube das ist einigen neuen Mitgliedern der Piratenpartei einfach noch nicht klar. Anders kann ich mir die Realitätsverweigerung auf dem Parteitag nicht erklären.

Einerseits wird in Bayern der Antrag zur Suchtpolitik – der im Grunde genau so zu behandeln ist wie das Thema Waffenrecht – mit großer Mehrheit angenommen und andererseits wird der Antrag der AG Waffenrecht völlig unsachlich und voller Emotionen abgelehnt. Ganz ehrlich: Ich bin enttäuscht! Alle die diesem Antrag nicht zugestimmt haben sollen bitte in sich gehen und fragen, ob sie wirklich richtig gehandelt haben. War das sachlich? War das kompetent? War das piratig?

Der Grundrechtsschutz gilt für ALLE Bürger in diesem Land und nicht nur für Personengruppen, die euch in den Kram passen!

Deal with it…!!!

Der Grund meiner Bewerbung auf der Landesliste der Piratenpartei NRW

Mo 19 Mrz. 12 # Permalink

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich mich auf der Landesliste als Bewerber eintragen soll, oder nicht. Es war natürlich eine Entscheidung, die auch von den Gesprächen mit meiner Frau abhängig war, denn auch, wenn ich mir keine große Hoffnung mache auf den Listenplätzen weit vorne zu landen – die zumindest theoretische Möglichkeit besteht, dass sich unser Leben verändern könnte. Da mich meine Frau mich voll unterstützt, habe ich mich dann letztendlich für eine Bewerbung entschieden. Meine Natur war schon immer, dass ich wichtige Dinge nach einer klaren Entscheidung auch angehe und bis zum Ende durchziehe.

Als ich 2009 zu den Piraten gestoßen bin, wir gemeinsam im Märkischen Kreis unseren ersten Stammtisch und die erste Crew gegründet haben, im Folgejahr einen anstrengenden Wahlkampf geführt haben, sind unsere Kreisaktivitäten ein wenig eingeschlafen. Mich hat die Wahl 2010 schon ziemlich deprimiert, ich hatte mir einfach mehr erhofft. Nach der Berlin-Wahl war dann plötzlich alles anders: Die Presse meldete sich wieder, lud mich sogar zu einer Podiumsdiskussion ein und es gab wieder rege Kontakte. Der Stammtisch wurde wiederbelebt und es kamen mehrere neue Piraten dazu. Auch meine Motivation ist dadurch wieder gestiegen.

Dann kam im letzten Jahr leider noch etwas sehr unerfreuliches hinzu: Eine alleinerziehende Freundin ist plötzlich verstorben und hinterließ 4 Kinder. Drei der Kinder haben meine Frau und ich zusätzlich zu unseren drei (Patchwork-)Kindern als Pflegekinder aufgenommen. Und ich will ehrlich sein: Dieses Großprojekt hatte einfach erstmal Priorität. Wir mussten in ein großes Haus umziehen, das wir komplett renovieren mussten, meine Frau hat parallel dazu noch die Wohnung unserer Freundin ausgeräumt, ich war ja “nebenbei” voll berufstätig, dazu kamen unzählige Termine beim Jugendamt, bei der Trauerbegleitung, und und und, ich denke mehr brauche ich dazu nicht zu schreiben. Es war anstrengend und vieles im Umbruch.

Aber es hatte auch positive Aspekte. Das sehe ich aber erst jetzt, wo die Phase des Umbruchs abgeschlossen ist: Ich habe letztes Jahr enorm viel an Lebenserfahrung dazu gewonnen – auch wenn sich meine Lebenserwartung wohl um einige Jahre verringert hat ;-). Ich habe große Verantwortung übernommen und ich habe mich dieser Verantwortung gestellt, was zu Beginn unseres Großfamilienprojekts nicht immer einfach war, weil ich nicht immer wusste, welche Erwartungen an meine Rolle gestellt werden. Dies hat sich seit Januar verändert. Ich bin in der Rolle angekommen.

Das Jahr hat sich auch auf meine politische Motivation ausgewirkt. Ich will auch politische Verantwortung tragen, dazu bin ich bereit. Mich wird nichts mehr so schnell vom Hocker hauen. Ich bin gelassener geworden, aber auch direkter, straighter. Auch wenn ich dafür einen sehr guten Job – den ich wirklich gerne und aktuell sogar ein tolles Projekt mache – für fünf Jahre an den Nagel hängen müsste, ein Transportmittel für piratige Werte in das Landesparlament zu sein, wäre mir wichtiger.

Hinzu kommt, dass ich mir persönlich eine Vertretung im Parlament wünsche, die eine gewisse Lebenserfahrung mitbringt. Damit möchte ich junge Menschen nicht die Qualifikation absprechen, im Gegenteil, auch junge Menschen können Lebenserfahrung mitbringen – jeder Mensch entwickelt sich da unterschiedlich. Es ist keine Frage des Alters. Ich bin gespannt, wer sich nächstes Wochenende so vorstellt, auch im Wiki lese ich interessiert mit, beantworte brav die Fragen, die gestellt werden, die Spannung steigt.

Wir werden sehen…

Jetzt drehen die Grünen völlig durch… Hundehalter, zieht euch warm an!

Mi 14 Mrz. 12 # Permalink

Gerade ist dieses Dokument über die Piraten AG Waffenrecht reingetrudelt und ich bekomme den Mund kaum mehr zu. Kurzfassung: Die Grünen in Berlin basteln gerade an einem neuen Hundegesetz. Ja richtig. Ein Gesetz für Hunde. Die wichtigsten darin enthaltenen Eckpunkte sind:

  • Chipzwang (zum Aufbau eines elektronischen Registers)
  • Sachkunde-, Zuverlässigkeitsprüfung und persönliche Eignung von Hundehalter/-innen
  • Regelmäßige Überprüfung großer und gefährlicher Hunde bei einer staatlichen Prüfstelle (fortlaufende Zuverlässigkeitskontrolle)
  • Bedingungen zum Halten, Besitzen und Führen von Hunden
  • Auflagen, bei Nicht-Einhaltung Haltungsuntersagung, Einziehung und Tötung des Hundes
  • Mitwirkungspflichten, Vorort Kontrollen

Der Gesetzesentwurf ähnelt stark unserem sehr restriktiven Waffenrecht. Im Grunde müsste im Waffenrecht nur “Waffe” durch “Hund” erstetzt werden, dann käme fast das gleiche wie bei dem Dokument der Grünen heraus. Zudem basiert dieser Gesetzesentwurf genau so wenig auf Fakten, wie das Waffenrecht. Es werden viele Bürgerinnen und Bürger dafür bestraft, dass einige Wenige Mist bauen.

Wer die Grünen für eine wählbare Alternative gehalten hat, der sollte spätestens jetzt erkennen, dass diese lediglich eine Law and Order Partei mit Ökoanstrich ist.

Mehr kann ich im Moment dazu gar nicht schreiben, ich kann nur mit dem Kopf schütteln. m(