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Dezember, 2011

Ein Select Auswahlfeld mit Prototype elegant filtern – ohne Ajax.Request

Fr 23 Dez. 11 # Permalink

Wer kennt das Problem als Programmierer nicht? Die User meckern, bei ewig vielen Optionen in einem Auswahlfeld – und das zurecht! Nun können die Optionen des Auswahlfelds mittels Ajax.Request und einem Suchfeld gefiltert werden, aber ein Request ist eben ein Request und ich habe mir deswegen etwas überlegt, was ohne Request auskommt. Dabei herausgekommen ist eine kleine JavaScript-Funktion, die ich gerne zur Verfügung stelle.

Aber zuerst eine kleines Beispiel, wie der HTML-Code dazu aussehen könnte:

<select name="auswahl" id="auswahl">
	<option value="">--Bitte wählen --</option>
	<option value="1">Eins</option>
	<option value="2">Eins</option>
	<option value="3">Eins</option>
	<option value="4">Eins</option>
	<option value="5">Eins</option>
	<option value="1000000">Einemiooooon!!!!</option>
</select>

Filtern:
<input type="text" size="12" value="" onkeyup="filterSelectField( 'auswahl', this.value )"/>

Die dazugehörige JavaScript-Funktion sieht dann so aus:

function filterSelectField( fieldid, s ) {
	var rex = new RegExp( '^' + s.replace( '\.', '\\.' ), "i" );
	$$('select#' + fieldid + ' option').each( function (ele) {
		if( ele.value != '' )
		{
			if( ele.innerHTML.search( rex ) == -1  )
				ele.hide();
			else
				ele.show();
		}
	} );
}

Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Mittels einer RegEx wird die Bennenung des Werts der “option” durchsucht und bei einem Treffer angezeigt und bei keinem Treffer ausgeblendet. Einfacher und schneller geht’s nun wirklich nicht. :-)

Viel Spaß damit.

Erfahrungsbericht Devolo dLAN 200 AVplus, oder: Nie wieder W-LAN!

Mo 19 Dez. 11 # Permalink

Als wir in unser großes Haus gezogen sind, wollte ich nicht auf dLAN (Ethernet LAN über Stromleitungen) umsteigen, weil das Haus sehr alt ist und die Stromleitungen entsprechend chaotisch. Teilweise sind die Leitungen sichtbar älter als 30 Jahre und von den abenteuerlich verlegten Kabeln, die irgendwo aus der Wand kommen und dann die Enden an anderer Stelle lose durch Zusammendrehen wieder verbunden waren, will ich gar nicht erst sprechen. Ich dachte also: “dLAN? Bei den Leitungen… vergiss es!”. Folglich blieb nur eine Alternative das Internet im Haus per W-LAN zu verteilen. Vom Accesspoint in der unteren Etage aus dem Zimmer rechts, über einen Extender im Flur, bis zu dem dritten Extender im Schlafzimmer oben.

Ich hasse W-LAN, schon immer. Bis heute habe ich noch keine positiven Erfahrungen mit dieser Technik machen können, zumindest nicht im privaten Umfeld. Und es kam wie es kommen musste: Ständig Verbindungsabbrüche, weil einer der Extender mal wieder sein Signal verloren hatte verbunden mit ständigen Neustarts. Und wer Online-Spiele spielt, wird jetzt wissen, warum W-LAN ein Arschloch ist: “Connection to the server timed out”. Kurz: Es nervt episch! Insbesondere dann, wenn es am Abend drei bis vier mal passiert.

Am Samstag hatte ich die Schnauze voll und habe zusammen mit meiner Frau 3 Devolo dLAN 200 AVplus bei Euronics für 111 € gekauft. Nicht billig, aber tja, was soll ich sagen: Unten rechts im Haus in die Steckdose gesteckt, oben links im Schlafzimmer eingesteckt, mit “grüner” Leistung verbunden. Ohne Probleme! Und das über einen Stromzähler und zwei Sicherungskästen hinweg einmal quer durchs ganze Haus. Dann habe ich einen Extender abgebaut und als Switch missbraucht, weil mein Switch noch in irgendeinem Karton ist und akut nicht auffindbar war und so bleibt sogar das krüppelige W-LAN erhalten. Für die Rechner Kinder – die nah genug am Accesspoint stehen – und die Smartphones.

Also ich muss schon sagen, ich bin schwer begeistert wie einfach das ging. Zuerst hatte ich Zweifel, da ich noch im Kopf hatte, dass die alten Adapter da größere Probleme machen, aber scheinbar hat sich die Technik verbessert. Der Adapter wird einfach in die Steckdose gesteckt und dann per LAN Kabel mit dem Breitband-Router verbunden, bei uns ist das eine Fritz-Box. Dann wird ein weiterer Adapter in der Nähe des zu vernetzenden PC in die Steckdose gesetzt und der PC mit einem LAN Kabel ans dLAN angeschlossen. Die Adapter erkennen und verbinden sich im Netz automatisch, was selbst bei unseren sicherlich nicht optimalen Bedingungen wunderbar geklappt hat. Zudem ist jeder Adapter gleichzeitig eine Steckdose, so dass keine Steckdose für normale Elektrogeräte verloren geht. Und wer im Mietshaus wohnt, kann die Verbindung sogar verschlüsseln, so dass der Nachbar nicht mit einem dLAN Adapter in das eigene Netz kommt. Einfach, sicher, aber nicht ganz billig. Dennoch: Wer W-LAN hasst, der wird es lieben!

Jetzt muss ich nur noch die Telekom dazu kriegen auch die Leistung zu liefern, die uns versprochen wurde. Unitymedia geht ja leider nicht mehr. :-(