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Waffenverbote beruhigen das Gewissen, aber sie nutzen nichts

Mi 04 Jan. 12 # Permalink

Es ist ewig die gleiche Laier. Menschen kommen durch Waffen um und sofort muss das Waffenrecht verschärft werden, völlig “alternativlos” natürlich. Ich sage: Es ist Augenwischerei. Leider haben unsere Politiker einen erneuten Anlass gefunden heuchlerische Maßnahmen zu diskutieren: Die rechtsradikal motivierten mutmaßlichen Tötungsdelikte der “Zwickauer Zelle”. Ein konkreter Vorschlag ist großkalibrige Pistolen, oder sogar alle großkalibrigen Waffen für Sportschützen zu verbieten. Aber wird das zukünftige Gewalttaten mit Schusswaffen verhindern? Nein, denn selbst wenn alle Waffen verboten würden, gäbe es immer noch einen illegalen Markt. Es ist genau wie bei der Drogenpolitik: Die Prohibition verhindert nicht, dass Drogen konsumiert und illegal gehandelt werden.

Der Erwerb von Schusswaffen ist derzeit mit sehr strengen Auflagen versehen: Es Bedarf eines Bedürfnisses (z.B. Jagd, Sportschütze, Sammler) und einer Eignung (Sachkundenachweis), zudem muss eine sichere Verwahrung der Waffen gegeben sein (genormte Waffenschränke für Kurz- und Langwaffen). Das Bedürfnis wird fortlaufend geprüft und die Aufbewahrungen können durch die Waffenbehörden unangemeldet inspiziert werden. Ein Verstoß bei der sicheren Verwahrung der Waffen ist eine Straftat und kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Zudem folgt bei Verstößen eine Aberkennung der waffenrechtlichen Erlaubnis und die Waffen werden eingezogen. Alle Waffen werden behördlich registriert, über das Register wird auch nachgehalten, wer welche Waffe wann an wen verkauft hat. Das Waffengesetz ist in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern als sehr streng einzustufen. Weiterlesen…

Erfahrungsbericht Devolo dLAN 200 AVplus, oder: Nie wieder W-LAN!

Mo 19 Dez. 11 # Permalink

Als wir in unser großes Haus gezogen sind, wollte ich nicht auf dLAN (Ethernet LAN über Stromleitungen) umsteigen, weil das Haus sehr alt ist und die Stromleitungen entsprechend chaotisch. Teilweise sind die Leitungen sichtbar älter als 30 Jahre und von den abenteuerlich verlegten Kabeln, die irgendwo aus der Wand kommen und dann die Enden an anderer Stelle lose durch Zusammendrehen wieder verbunden waren, will ich gar nicht erst sprechen. Ich dachte also: “dLAN? Bei den Leitungen… vergiss es!”. Folglich blieb nur eine Alternative das Internet im Haus per W-LAN zu verteilen. Vom Accesspoint in der unteren Etage aus dem Zimmer rechts, über einen Extender im Flur, bis zu dem dritten Extender im Schlafzimmer oben.

Ich hasse W-LAN, schon immer. Bis heute habe ich noch keine positiven Erfahrungen mit dieser Technik machen können, zumindest nicht im privaten Umfeld. Und es kam wie es kommen musste: Ständig Verbindungsabbrüche, weil einer der Extender mal wieder sein Signal verloren hatte verbunden mit ständigen Neustarts. Und wer Online-Spiele spielt, wird jetzt wissen, warum W-LAN ein Arschloch ist: “Connection to the server timed out”. Kurz: Es nervt episch! Insbesondere dann, wenn es am Abend drei bis vier mal passiert.

Am Samstag hatte ich die Schnauze voll und habe zusammen mit meiner Frau 3 Devolo dLAN 200 AVplus bei Euronics für 111 € gekauft. Nicht billig, aber tja, was soll ich sagen: Unten rechts im Haus in die Steckdose gesteckt, oben links im Schlafzimmer eingesteckt, mit “grüner” Leistung verbunden. Ohne Probleme! Und das über einen Stromzähler und zwei Sicherungskästen hinweg einmal quer durchs ganze Haus. Dann habe ich einen Extender abgebaut und als Switch missbraucht, weil mein Switch noch in irgendeinem Karton ist und akut nicht auffindbar war und so bleibt sogar das krüppelige W-LAN erhalten. Für die Rechner Kinder – die nah genug am Accesspoint stehen – und die Smartphones.

Also ich muss schon sagen, ich bin schwer begeistert wie einfach das ging. Zuerst hatte ich Zweifel, da ich noch im Kopf hatte, dass die alten Adapter da größere Probleme machen, aber scheinbar hat sich die Technik verbessert. Der Adapter wird einfach in die Steckdose gesteckt und dann per LAN Kabel mit dem Breitband-Router verbunden, bei uns ist das eine Fritz-Box. Dann wird ein weiterer Adapter in der Nähe des zu vernetzenden PC in die Steckdose gesetzt und der PC mit einem LAN Kabel ans dLAN angeschlossen. Die Adapter erkennen und verbinden sich im Netz automatisch, was selbst bei unseren sicherlich nicht optimalen Bedingungen wunderbar geklappt hat. Zudem ist jeder Adapter gleichzeitig eine Steckdose, so dass keine Steckdose für normale Elektrogeräte verloren geht. Und wer im Mietshaus wohnt, kann die Verbindung sogar verschlüsseln, so dass der Nachbar nicht mit einem dLAN Adapter in das eigene Netz kommt. Einfach, sicher, aber nicht ganz billig. Dennoch: Wer W-LAN hasst, der wird es lieben!

Jetzt muss ich nur noch die Telekom dazu kriegen auch die Leistung zu liefern, die uns versprochen wurde. Unitymedia geht ja leider nicht mehr. :-(

SNIPER Ghost Warrior – Hohe Erwartungen können in großer Enttäuschung enden

Mo 21 Nov. 11 # Permalink

Ich habe testweise mal das bereits 2010 erschienene Spiel “SNIPER Ghost Warrior” installiert und ein wenig angespielt. Was soll ich sagen? Total flache Story, seltsame Bugs im Movement, Fehler bei der Kollisionsdetektion, irgendwie keine roter Faden im Spiel, wenig spektakulär und die Grafik hat mich nun wirklich nicht beeindruckt.

Da ältere Spiele ja öfter für kleines Geld angeboten werden, meine Empfehlung: Selbst wenn das Ding irgendwann nur noch 10 Euro kostet, die sind das Spiel nicht wert, ich würde es nicht mal geschenkt nehmen. Nach der dritten oder vierten Mission habe ich es jedenfalls wieder deinstalliert. Gute Ansätze waren da, die aber leider absolut nicht ausgebaut wurden. Wirklich enttäuschend flach für einen Ego-Shooter.

Tja, hätte ich früher mal bei Gamona vorbeigeschaut, die eine ähnlich vernichtende Kritik – wenn auch ausführlicher – zu dem Spiel veröffentlicht haben, dann hätte ich mir die investierten 4 Stunden Spielzeit auch schenken können.

Sorry Ubisoft, ihr macht ja sonst ganz geile Games, aber das Spiel war mal echt ein Griff ganz tief in die Herrentoilette.

Battlefield 3 – hell yeah \o/ – Kurzreview

Fr 18 Nov. 11 # Permalink

Battlefield 3 ist ja nun endlich veröffentlicht worden und ich konnte mich bereits einige Zeit am Gameplay erfreuen. Der Einstieg ist zwar recht schwierig und nervig, weil die Waffen am Anfang wirklich nicht so wirklich prickelnd zu handhaben sind, aber nach einiger Zeit geht es dann. Die Grafik ist natürlich der Hammer schlechthin, ein solcher Grad an Realismus ist schon fast beängstigend. Das Gameplay ist super, interessant ist, dass nun jede einzelne Waffe hochgespielt werden kann und vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten für die Waffen vorhanden sind. Zuerst habe ich viel Support gespielt, dann Recon, inzwischen bin ich bei Assault gelandet, was mir im Moment am meisten Spaß bereitet.

Das einzige was mir bisher negativ aufgefallen ist: Die Single Player Campagne ist buggy. Bei mir gehts an einer Stelle in Paris einfach nicht weiter. Auch das mehrfache Neustarten der Mission hat keine Abhilfe geschafft.

Wer mich adden will, mein Account heißt “motorradblogger” (raufaser war schon weg *gnarf*).

Causa Tauss

Fr 28 Okt. 11 # Permalink

Es geht um Jörg Tauss, ehemaliges Mitglieder der Piratenpartei, ausgetreten, weil er wegen des Besitzes von kinderpornographischen Materials verurteilt wurde. Das Gericht stellte seinerzeit kein sexuelles Interesse fest, Tauss sagte aus, dass er dieses Material zur Recherche benutzt habe, um zu beweisen, dass Kinderpornographie nicht über das Internet verbreitet wird, sondern vermehrt über Mobiltelefone. Das Urteil fiel relativ mild aus, nun mag sich jeder selbst dazu seine Gedanken machen. Die Strafe ist inzwischen “abgesessen” (auf Bewährung) und auch die Bewährungsfrist (2 Jahre) läuft bald aus. Daher stellte Jörg Tauss einen neuen Antrag zur Aufnahme in die Piratenpartei. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Als Begründung wird aufgeführt, dass ein Wiedereintritt der Geschlossenheit der Partei schaden würde und Tauss seinerzeit zugesichert hatt bei einer Verurteilung aus der Partei auszutreten. Ein paar Wochen vorher hat Herr Tauss in Berlin auch noch Hausverbot zur Bundesgeschäftsstelle erhalten. Alles sehr seltsam. Weiterlesen…