Tag: bdsg

Antwort von co.de betreffend Auskunftsgesuch nach § 34 BDSG

Geschrieben von – 5. Februar 2010

Ich habe ja in diesem Beitrag darüber berichtet, dass ich Post bekommen habe, die mich dazu verleiten wollte unbedingt eine Subdomain von co.de zu registrieren. Weil mich dieser Brief ziemlich verärgert hatte, habe ich an die Firma ein Auskunftsgesucht nach § 34 BDSG gesendet und nun tatsächlich Antwort bekommen. Es hat zwar fast 2 Monate gedauert, aber immerhin wurde wirklich geantwortet.

Laut Auskunft der “Websuche Search Technology GmbH & Co. KG” wurden meine Adressdaten aus meinem Impressum ermittelt. Ob dies nun den Tatsachen entspricht, kann ich nicht sagen, ich vermute eher, dass die Firma sich widerrechtlich die Daten von der Denic geholt hat. Jedenfalls würde ich so vorgehen, alles andere wäre doch sehr aufwändig. ;-)

Sehr geehrter Herr Schieferdecker,

wir bitten um Entschuldigung für die verspätete Rückmeldung und möchten nun Stellung zu Ihrer Email vom 14.12.2009 beziehen.
Folgende Daten sind bei uns gespeichert:

Domain: das-motorrad-blog.de
Anschrift: Marc Schieferdecker, Bieberberg 98d, 58710 Menden

Die oben genannten Daten haben wir durch eine Recherche in unserem Hause Ihrem Impressum entnommen.

Seit dem 01.12.2009 ist es möglich über co.de Domains zu registrieren. Wir unterbreiteten daher bestimmten Domaininhabern das Angebot, ihre Domain mit der Endung co.de bei uns zu bestellen oder kostenlos sperren zu lassen. Es tut uns Leid, sollten Sie sich hierdurch verärgert oder angegriffen fühlen.

Selbstverständlich wurden und werden auch künftig Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Daten wurden wunschgemäß gesperrt.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Immerhin hat sich die Firma wenigstens ein bischen entschuldigt, meine Daten werden nicht weitergegeben und nicht weiter verwendet. Ich belasse es dann einfach mal dabei.

Das der Schuss nach hinten losgeht, hätte die Geschäftsleitung eigentlich auch vorher wissen können.

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Telefon Spam Lösung: Zurücknerven.

Geschrieben von – 6. November 2009

Folgendes habe ich gerade an die Firma PhoneCom geschickt, einen Handlanger von Santander und anderen Firmen wie z.B. Beate Uhse. Laut dieser Quelle, werden die Daten von Santander vermutlich trotz Widerspruch weitergegeben, genaues lässt sich aber nicht sagen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit verlange ich auf Basis von § 34 BDSG (siehe: http://dejure.org/gesetze/BDSG/34.html) Auskunft über folgende Sachverhalte:

1. Welche Daten werden über meine Person von Ihnen gespeichert?

2. Was ist die Herkunft dieser Daten?

3. Zu welchem Zweck werden diese Daten gespeichert?

4. An wen werden oder wurden diese Daten weitergegeben?

Sollten Sie meiner Anfrage nicht entsprechend Bundesdatenschutzgesetz nachkommen, behalte ich mir rechtliche Schritte gegen Sie vor und werde zudem den Datenschutzbeauftragten Ihres Landes von Ihrem Tun in Kenntnis setzen und die Bundesnetzagentur informieren.

Desweiteren verfüge ich, dass meine Daten umgehend zu löschen sind und ich von Ihnen nicht weiter durch Kontaktversuche belästigt werde.

Mit freundlichen Grüßen,

Marc Schieferdecker

Hintergrund der Geschichte ist, dass ich für Steffi zum Geburtstag eine DSLR Bei SATURN über Santander finanziert habe. Ich habe als Pirat selbstverständlich der Weitergabe meiner Daten widersprochen, wurde dann heute aber zwei Mal von der Nummer der Firma PhoneCom angerufen.

Deswegen will ich es jetzt genau wissen und mache von meinem im BDSG verankerten Recht auf Auskunft gebrauch. Schauen wir doch mal, was dabei herauskommt und vorallem, wie professionell die Firma PhoneCom in solchen Fällen auftritt.

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